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Der MSV verliert 2:0 in Düsseldorf und schnell stellt sich die Frage nach der Schuld an dieser Misere. Lag es an unserem Kapitän und Torhüter Tom Starke, der nach 17 Minuten einen offensichtlich haltbaren „Torschuss“ durchließ und somit den Fortunen die frühe Führung ermöglichte, was wohlmöglich auch den weiteren Spielverlauf maßgeblich beeinflusste? Lag es an der Innenverteidigung, der man ja schon in der Vergangenheit gerne die Schuld an allem gab? Am Sturm? Oder gar an der ganze Mannschaft? Lag es wohlmöglich mal wieder am Trainer? Oder am Schiedsrichter?

Ich sage NEIN!!! An keinen der oben erwähnten Personen hat es gelegen. Meiner Meinung nach lag es am Lebensgefährten meiner Schwester. Er, und nur er alleine ist für die Niederlage des MSV Duisburg in Düsseldorf verantwortlich. Wie bereits im letzten Blogeintrag erwähnt, saß ich heute mit einem Knopf im Ohr beim Brunch zu Ehren meines „Schwagers“ und hörte meinen  liebgewonnenen Lokalsender. Doch welche Gäste hat er dazu eingeladen? Fast die Hälfte der Gäste, war extra aus Düsseldorf angereist, um an seinem Geburtstag anwesend zu sein. Hallo??? Diese Leute waren noch nie auf seinem Geburtstag! Warum also ausgerechnet heute!!!

Und was hat er mir dann  auch noch angeboten, was ich allerdings dankend abgelehnt hatte? Altbier!!!

Mal ehrlich, ich hatte mich für diesen besonderen Tag gut vorbereitet. Mein Schal mit den Blockstreifen war dabei und ich hatte mit meinem Handy guten Radioempfang. Mehr kann man wirklich nicht machen. Aber gegen Düsseldorfer Gäste und Altbier in Duisburg ist man einfach machtlos. Danke lieber „Schwager“!!!

Was für eine Woche

So! Da ist er nun endlich, mein allererster Eintrag auf dieser Seite, im nicht mehr ganz so neuen Jahr. Aber man kann durchaus allen Lesern auch jetzt noch ein frohes neues Jahr wünschen und das mach ich dann auch mal: EIN FROHES NEUES JAHR, AN ALLE LESER MEINES BLOGS!

So, das hätten wir. Doch warum war so lange nicht mehr zu lesen? Hat die Liebe zum MSV nachgelassen? Wollte man keine schlechten Nachrichten über Verletzungen und Ausfälle in Duisburg mehr hören und sehen? Was war also los?

Also, auf Grund einer neuen beruflichen Heimat, hatte ich einfach keinen freien Kopf gehabt, um mich mit meinem Blog auseinanderzusetzten. Jetzt aber, bin ich dort richtig angekommen und werde ab sofort versuchen, wieder regelmäßig zu schreiben.

Die Zuneigung zum MSV Duisburg hat also nicht nachgelassen. Hat mir das Christkind doch tatsächlich zu Weihnachten eine Rückrundenkarte für die „König Pilsener Fankurve“ überreicht. Was für eine Überraschung, was für eine unendliche Freude, was für ein wunderschönes Weihnachtsfest.

Und was war das für ein gelungener Auftakt in die Rückrunde. 4:0! gegen den FSV Frankfurt. Das Tor von Christian Tiffert zum offiziellen Endergebnis von 5:0, soll an dieser Stelle einfach mal so hingenommen werden. Und dann kam auch schon der Montag in Cottbus. Im Free-TV konnte man die Begegnung FC Energie Cottbus gegen den  MSV Duisburg live verfolgen. Doch nicht mit meinem, bzw. den von meiner Lieben Frau mit in die Ehe gebrachten, ca. 20 Jahre altem Fernsehgerät. Dieses weigert sich nämlich mit allen Kräften, den entsprechenden Sender zu zeigen. So blieb mir mal wieder nur das Radio, mit meinem liebgegewonnenen Lokalsender. Und dann das! Srdjan Baljak, der neue Stürmer des MSV Duisburg, der bereits bei seinem ersten Einsatz den MSV in der 13. Minute gegen den FSV Frankfurt in Führung brachte, bringt in der 90. Minuten den Ball zwischen die Pfosten und sichert seiner neuen Mannschaft mit seinem Tor, die zweiten 3 Punkte in dieser noch sehr frischen Rückrunde. Radio hören kann so schön sein. Wer braucht schon ein neues Fernsehgerät?

29.01.1959! Meine Eltern heiraten.

29.01.2009! Meine Eltern haben Goldhochzeit und ich sitze unweit der MSV-Arena mit meiner Rückrundenkarte für die „König Pilsener Fankurve“ in der Tasche, pünktlich um 18:00 in einem Lokal und höre heimlich mit meinem Handy und einem Ohrhörer, meinen liebgewonnenen Lokalsender. Die Goldhochzeit war sehr schön gewesen, das mit dem Radio nicht so wirklich. Am 07.02.’10 hat der Lebensgefährte meiner Schwester Geburtstag. Beim dazu eingeladenen Brunch werde ich wohl wieder mit einem Knopf im Ohr sitzen und hoffentlich um 15:15  mit einer Flasche König Pilsener in der Hand in Richtung Düsseldorf schauen und zufrieden mit einem großen Schluck die durstige Kehle kühlen.

Gute Stimmung

Ne, wat war dat nur für ein schöner Samstagnachmittag in unserer Arena. Ich durfte ein sehr schönes, ein sehr emotionales, ein sehr kämpferisches Fußballspiel des MSV beobachten und ich war sehr berührt.

Die Stimmung im Stadion und die Leidenschaft auf dem Rasen haben mich heute schwer beeindruckt. Man konnte förmlich spüren, dass die Mannschaft den festen Willen hatte, ein gutes Spiel zu zeigen und das haben sie dann auch. Wenn wir heute verloren hätten, ich wäre trotzdem zufrieden nach Hause gegangen. Es war schön anzuschauen, wie fast jeder Spieler um jeden Ball gekämpft hatte. Es war schön zu spüren, wie das ganze Stadion hinter seiner Mannschaft gestanden hat.

Ich freue mich auf die kommenden Spiele.

Herrenabend

Ne, wat war dat für ein schöner Abend, gestern in Bochum. Freundschaft, Bier und Fußball. Dinge die einfach zusammen gehören. Da ist es auch völlig egal, dass sich ein Schalker und ein Duisburger zusammen einen Abend über Dortmunder in Bochum anschauen. Das nenne ich mal gelungene Völkerverständigung. Die Liebe zum Fußball und die Leidenschaft sich darüber auszulassen kennt glücklicherweise keine Grenzen. Man möchte sich das Ganze auch nicht vermiesen lassen. Die immer schrecklicheren Nachrichten über den Fußball oder seinen eigenen Verein, kann man fast täglich in der örtlichen Presse nachlesen. Schlagzeilen wie: Wettskandale, finanzielle Notlagen, Trainerfragen oder verletzungsbedinge Ausfälle, man weiß manchmal gar nicht mehr über was man sich eigentlich noch ärgern soll. Umso schöner sind dann solche Abende wie gestern, an denen man den Fußball seine ursprüngliche Bedeutung zukommen lässt. Freundschaft, Bier und Fußball, oder einfacher gesagt: Herrenabend!

Trauer um Robert Enke

Robert Enke ist tot. Der 32 Jahre alte Fußball-Nationaltorhüter hat sich das Leben genommen.

Deutschland verliert einen herausragenden Sportler.

Seine Familie, seine Angehörigen und seine Freunde verlieren einen geliebten Menschen. Ihnen allen gilt mein Mitgefühl.

Schämen

Ich bin entsetzt! Ich war heute mit meiner Familie im Stadion und bin einfach nur entsetzt. Sogar mein Sohn (7 Jahre!) fand das Spiel langweilig. Ich finde das sagt alles.  Ich schäme mich für diese Manschaft!

Was konnte man nicht alles in den letzten Tagen über den MSV Duisburg hören und lesen? Da war zuerst einmal der überraschende Rücktritt des Aufsichtsratsmitglieds Andreas Peters, dann das DFB-Pokal-Debakel in Augsburg, die daraus resultierende Beurlaubung vonTrainer Peter Neururer, die verständliche Suche nach einem neuen Trainer, die schnelle Bekanntgabe des neuen Trainers Milan Sasic und dann war heute noch eine kleine Meldung in der WAZ zu lesen, dass der MSV-Pressesprecher und “Medienchef”  Tobias Günther nach dem kommenden Heimspiel gegen Rot-Weiß Ahlen den Verein verlässt. Ganz schön was los beim MSV.

Als neuer Trainer in Duisburg wird für Milan Sasic also einiges an Arbeit zu bewältigen sein. MSV-Chef Walter Hellmich hat mit ihm einen erneuten “Wunschtrainer” gefunden. Dieser hat nun anderhalb Jahre Zeit für den Aufstieg in die 1. Liga bekommen. Früher ist auch sicherlich nicht damit zu rechnen. Zuviele Baustellen innerhalb der Mannschaft scheinen zu bestehen. Spieler, die sich beim Training nicht begrüßen, Spieler die mit einem gebrochenen Zeh spielen und Spieler die auf Grund einer Prellung erst gar nicht zum Auswärtsspiel mitfahren. Solche Aussagen lassen vermuten, dass jeder Spieler so seine eigene Interpretation von Mannschaftssport hat. “Interimstrainer” Uwe Speidel hat mit seiner Aufstellung gegen die TuS Koblenz gezeigt, dass noch nicht alles verloren ist. Ich bin gespannt, was uns der neue Trainer bringt. Zuerst einmal kommen durch einen neuen Trainer weitere Kosten auf den Verein zu, Peter Neururer ist ja schließlich “nur beurlaubt” und erhält weiterhin sein Gehalt. Schön war auch zu lesen, das Walter Hellmich den alten Trainer als Sprücheklopfer abgelöst hat: „Hartes Arbeiten passt besser zu uns, als große Sprüche zu machen.” Ja, “dann haut mal rein”.

Der MSV und seine Krise!

Der MSV Duisburg hat endlich mal wieder gewonnen und keiner scheint so richtig damit zufrieden zu sein. Na gut, richtig guter Fußball sieht halt anders aus, obwohl man aber auch sagen muss, dass das Tor von Chavdor Yankov schon nach richtig gutem Fußball ausgesehen hat. Letztendlich kann sich das Ergebnis von 3:1 am Ende des Spiels, auch durchaus sehen lassen. Immerhin ist man jetzt dem Ende der Tabelle etwas davon gerannt. Zum Schluss werden halt die gewonnen Punkte zusammen gerechnet, der Weg dorthin ist nebensächlich. Das war alles noch am Samstag, nach dem Heimspiel gegen Hansa Rostock.

Was uns der MSV allerdings gestern im DFB-Pokalspiel gegen den FC Augsburg geboten hat ist unglaublich. Qualiativ, hat sich nach Samstag nicht viel verändert. Guter Fußball sieht halt immer noch anders aus und unsere Mannschaft kann diesen offensichtlich nicht spielen. Das man(n)  auch weiterhin auf Spieler wie Änis Ben-Hatira oder Caiuby baut, finde ich auch unglaublich. Deren Leistung hat mich in dieser Saison noch kein einziges mal überzeugt. Was soll man also mit solch einem Stamm an Spielern anfangen? Sportdirektor Bruno Hübner ist ja schon auf der verzweifelten Suche nach einem neuen Stürmer, trotz einer nicht gefüllten Manschaftskasse. Was liegt also nahe, mal in den eigenen Reihen nach zu schauen? Der Nachwuchs beim MSV verfügt doch sicherlich über den ein oder anderen Spieler der mehr Kampfgeist und Leidenschaft auf den Platz bringt als so manch ein Spieler von Peter Neururer. Man beklagt doch ständig die fehlenden Gelder. Der eigene Nachwuchs kostet nix und was soll den bitte schön noch schlimmeres passieren?

Na endlich!!!

Besser spät als nie, könnten man über die späte Einsicht von Trainer Peter Neuruer denken:

“Mit dem Wort Aufstieg muss mir keiner mehr kommen. In der Winterpause gucken wir mal, was noch geht.”

Damit wird er wohl ausnahmsweise mal recht haben, dass man nämlich erst einmal gucken muß was beim MSV Duisburg überhaupt möglich ist. Man konnte in den letzten Spielen ja durchaus erkennen, dass es der Manschaft, aus welchen Gründen auch immer, an der Leistung, ja sogar oftmals an der Qualität zu einen Aufstieg in die 1. Bundesliga mangelt. Ja gut, kann man jetzt sagen, Verletzungspech wie zur Zeit beim Stürmer Sandro Wagner oder jetzt aktuell beim Kapitän Björn Schlicke können eine Mannschaft schon durchaus schwächen. Auch plagte manch ein Zipperlein den ein oder anderen Spieler und stand dann kurzzeitig erstmal nicht zu Verfügung. Aber wenn ein Trainer und Fußballlehrer offen über “Integrationsprobleme spielerischer Art” redet, frage ich mich schnell, was denn da nur schief gelaufen ist. Vielleicht war ja der ständige Anspruch, das ständige formulieren des aufsteigens in die 1. Liga,  für diese Mannschaft von Anfang an zu hoch gegriffen. Vielleicht hätte man von Beginn an sagen müssen, dass man erst mal gucken muss, was geht. Man sollte doch bitte sehr, erst einmal realistische Nahziele formulieren, bevor man sich in nicht erreichbare Fernziele verläuft und sich dadurch schnell in eine Lage bringt, in der man ganz flott nicht mehr ernst genomen wird.

Die Krise dehnt sich aus

Oh mein Gott! Die Krise beim MSV Duisburg spitzt sich immer weiter zu. Nach den letzen drei peinlichen Punktspielen der Zebras muss nun am Freitag vor heimischer Kulisse gegen Union Berlin endlich ein Sieg, oder zumindest ein kämpferisches Unentschieden her. Unbeeindruckt dessen, reißen aber die negativen Nachrichten über den MSV Duisburg nicht ab.

Peter Neururer, unserer Trainer möchte am liebsten das Handtuch schmeißen, Sandro Wagner der zurzeit beste Torschütze der Zebras fällt für die nächsten 6 Monate aus (Kreuzbandriss!) und Chavdar Yankov hat immer noch ein Drücken an seiner Bruchstelle (Fahrradunfall!).

Damit aber noch lange nicht genug. Heute dann auch noch diese zwei, für mich völlig unerwarteten Meldungen, die mich bis ins Mark erschüttert haben: Tina Halberschmidt vom Zebrablog verweilt in den Niederlanden in irgendeinem Pannekoekenhuis und Kees Jaratz vom Zebrastreifenblog macht seine Drohung war und sein Stehplatz in der MSV-Arena bleibt am Freitag leer.

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